4 Tage Lissabon

Wie ihr hinkommt:

Von Hamburg aus gibt es eine gute Verbindung mit Ryanair nach Lissabon. Aber auch in anderen Städten lassen sich gute Schnäppchen machen. Vom Flughafen kommt ihr gut mit Uber zu euerer Übernachtungsmöglichkeit. Der Flughafen liegt leider etwas außerhalb, mit Auto bzw. Uber braucht man knapp 20 Minuten je nach Verkehr. Es gibt keine direkte Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln, aber ein Umstieg geht schnell und man braucht nicht lange auf die nächste Bahn warten.  Am besten fahrt ihr mit der roten Linie (Richtung San Sebastian) nach Alameda und steigt dort in die grüne Bahn (Richtung Cais do Sodre) und steigt z.B. in Baixa-Chiado aus. Eine Fahrt kostet 1,50€ und dauert ca. 25 Minuten.

Wo ihr übernachtet:

Wenn ihr alles gut zu Fuß erreichen möchtet, in den Stadtteilen Baixa oder Alfama. Aber auch Bairro Alto und Chiado befinden sich in guter Nähe. Super ist hier wieder Airbnb. Es gibt viele schöne Übernachtungsmöglichkeiten, die zentral und nicht besonders teuer sind. Oft auch mit einer hübschen Dachterasse.

Wann?

Wir waren ende November da und hatten super Wetter! Jeden Tag Sonnenschein mit blauem Himmel und zwischen 18-20°C. Würde immer wieder zu dieser Zeit hinfahren, da es weniger voll war und Flüge und Übernachtungsmöglichkeiten ein absolutes Schnäppchen sind! (Außerdem entsprechend der Vorweihnachtszeit hübsch geschmückt.)

Wie ihr euch fortbewegt:

Zu Fuß ist das meiste gut erreichbar und wenn Fußmärsche gewohnt ist:D Aber auch die Öffentlichen Verkehrsmittel fahren sehr regelmäßig und sind günstig. Am besten man holt sich die Tickets mit der Viva Viagem Karte für 0,50 €, welche es an den zahlreichen Automaten gibt, und lädt diese dann immer auf. Eine einfache Einzelfahrt kostet 1,45€.

Tag 1

Wer zum Frühstück (oder auch Mittag) eine leckere Bäckeri sucht ist bei der „A Padaria Portuguesa“ (Rua da Prata, n.º 134) genau richtig. Von leckerem Gebäck bis zu Baguettes und frisch geprestem Orangensaft ist alles da was das Herz begehrt.

Weiter kann man durch die Rua de Augusta schlendern und einen Zwischenstop bei Zara, H&M und co. machen.

Man kann dem „Elevador Santa Luz“ einen kleinen Besuch abstatten und für 5 € damit einmal hochfahren. Oben hat man zwar eine schöne Aussicht, aber für unbedingt notwendig halte ich die Fahrt nicht. Ihr werden sehen, es gibt viele schöne Aussichtspunkte in Lissabon, die nichts kosten!

Auf jeden Fall einen Halt bei der Haltestelle Martim Moniz machen und eine Fahrt mit der Tram 28E machen! Achtung hier gibt es eine Schlange, daher etwas Zeit einplanen.

Aussteigen kann man dann weiter beim „Cassteolo de Sao Jorge„, wo allein der Weg einem immer wieder eine wunderschöne Aussicht bietet. Trotz vieler Stufen ein MUSS.

Einen zweiten Aussichtspunkt findet man beim „Miradouro das Portas do Sol„(Largo Portas do Sol), bzw sogar zwei Stück nebeneinander – nämlich den „Miradouro Santa Luzia„(Largo Santa Luzia 4). Hier kann man sich hinsetzen und kalten Cider bei schöner Aussicht auf Lissabon und das Meer genießen. Ab und an kann man auch große Kreuzfahrtschife sichten.

Für einen Abendschmaus bietet sich die Pizzaria „Primo Basilico“ (Rua dos Remedios 37) an. Ein kleiner, versteckter Laden, den man aber schon vom weiten anhand des ausströmenden Duftes findet. Hier gibt es hausgemachte Pizza und Focaccia. TIPP: Auch mit veganem Teig – sehr lecker.

Tag 2

Nicht weit von der Haltestelle Baixa Chaido findet ihr „Amorino“ (R. Garrett 49) – meine liebste Eiskette. Hier findet ihr Eis, in Rosenform gezaubert.

700 Meter weiter findet man den „Miradouro Sao Pedro de Alcantara„(R. São Pedro de Alcântara), wo man wieder  eine hübsche Aussicht auf Lissabon genießen kann. Ich empfehle auch noch den Aussichtspunkt „Miradouro de santa catarina„(401, R. de Santa Catarina).

Weiter findet ihr den „Mercado de Ribeira“ (481,, Av. 24 de Julho) , hier gibt es allerlei zu Futtern. Etwas teurer aber lecker und große Auswahl.

Als nächstes sollte man vom  cais do sodre rüber auf die andere Seite. Dies kann man mit der Fähre und einem Bus ganz einfach. Dazu nehmt ihr die Fähre Richtung Cacilhas (Ca. 15 Minuten) und von dort aus direkt den Bus 101, welcher halbstündig von 9.17 Uhr fährt, und fahrt bis zur Endhaltestelle (ca. 20 Minuten). Insgesamt kosten Hin- und Rückfahrt ca. 5 Euro pro Person.

Dann schnell zum „Monumento a cristo rei“ und ein paar Fotos machen vom Steg Richtung Wasser. Von hier aus hat man die perfekte Aussicht auf die Brücke. Man fühlt sich fast, als wäre man in San Francisco.

Zurück kann man am Wasser entlanglaufen und draußen was trinken. Auf Liegestühlen kann man dann den Sonnenuntergang genießen.

Tag 3

Nun gehts endlich nach Belem. Hierfür fahrt ihr am besten mit dem Bus 714 (Outurela) von Rua de São Paulo und steigt 8 Haltestellen später bei „Mosteiro dos Jerónimos“ aus. Hier findet ihr direkt das Hieronymitenkloster, das zum Unesco Welterbe zählt! In der Nähe befinden sich auch das „Padro dos Descorbrimentos“ und das „Torre de Belem„, das ebenfalls zum Unesco Welterbe gehört.

Ein muss in Belem sind auf jeden Fall die Pasteis de Belem! (R. Belém 84-92)  Die Törtchen werdet ihr nie vergessen. Wer den Pasteis in anderen Bäckereien schon liebte, wird diesen nicht wieder stehen können.

Wer was deftigeres essen möchte, der wird bei „Pão Pão Queijo Queijo“ (R. Belém 126). Hier gibt es Sandwiches, Baguettes und und und.

Tag 4

Wer noch einen Tag Zeit hat und so gerne shoppt wie ich 😀 dem empfehle ich das „Centro Comercial Colombo„. Es ist ein riesiges Einkaufscenter mit ganzen 400 Geschäften. Hierfür auf jeden Fall den ganzen Tag einplanen. Wie immer in solchen Centren gibt es Oben auch eine Essmeile, wo man den Hunger zwischendurch stillen kann.

Prag

Ihr Lieben,

heute ich möchte ich euch eine wirklich tolle Stadt vorstellen. 4 Tage verbrachten wir im schönen Prag und schlemmten uns durch viele Köstlichkeiten.

Wie ihr am besten hinkommt:

Prag ist gar nicht so weit weg, wie man denkt. Mit dem Auto ist Prag recht schnell erreicht und auch die DB bietet Zugtickets an. Wir haben uns jedoch für einen Flug mit Eurowings entschieden, da dies doch die schnellste Variante ist. Von Hamburg aus brauchten wir nur eine Stunde dahin! Pro Person kostete uns der Flug 60 Euro für beide Richtungen. Der Flug war angenehm – viel mehr Platz als bei Ryanair – und vor allem schnell. Kaum sind wir abgehoben, sind wir auch wieder gelandet.

Übernachtungsmöglichkeiten:

Obwohl ich ein großer Fan von Airbnb bin, muss ich sagen, dass es in Prag auch gute und günstige Hotels gibt. Empfehlen würde ich ein Hotel in Praha 2 oder 1, da man von dort aus alles gut zu Fuß erreicht. Sollte man kein Problem mit Straßenbahn fahren, kann man natürlich auch weiter weg wohnen. Jedoch sind die Straßenbahnen zwar schön anzusehen, aber auch sehr voll und wackelig. Das Hotel Sunrise hat uns dazu gut gefallen. Das Frühstück ist eher einfach und es ist etwas abgelegener, aber dadurch auch eher ruhig, was in Prag aufgrund der vielen JGAs nicht immer der Fall ist. In die Innenstadt braucht man ca. 12-15 Minuten, es ist wirklich sehr sauber und mit großen Zimmern ausgestattet. Für einen Preis von 25 Euro pro Person und Nacht mit Frühstück absolut top.

Geldwechsel:

In Prag bezahlt man mit tschechischen Kronen. Sollte man keine Kreditkarte haben, empfehle ich euch ein wenig Geld vor der Reise in Deutschland (z.B. Sparkasse) umzutauschen und den Rest erst in der Prager Innenstadt. Dort gibt es einige Wechselstuben, bei denen man zwar immer vergleichen sollte, wo es den besten Kurs gibt, man aber wirklich oft einen besseren bekommt als bei den Banken in Deutschland.

Der 1 Tag:

Vom Sunrise Hotel bot sich zunächst ein Besuch beim „Tanzenden Haus„, welches am direkt an der Moldau liegt, an. Unten befindet sich eine Gallerie,  in der aktuelle Künstler ihre Werke ausstellen. Oben befinden sich ein Restaurant und viele Büros.

Von hier aus kann man schön entlang der Moldau laufen. Etwas weiter ins „Landesinnere“ findet man das Restaurant „Kmotra“ (V Jirchářích 1285/12) mit suuuper leckerer Pizza. Durchschnittlicher Preis für die echt große Pizza liegt bei ca. 6-7 Euro.

Anschließend kann man ein schönes Bierchen (oder auch 2 :P) mit Sonnenuntergang im Nominanza River Restaurant (Smetanovo nábř. 6) genießen. Meiner Meinung nach einer der schönsten Orte. Unverständlicher Weise im Internet gar nicht so gut bewertet, dabei hat man so einen schönen Ausblick auf die Moldau und es gibt Livemusik! Und zwar richtig gute!

 

Tag 2:

Nach dem Frühstück gehts in die Altstadt. Am Altstädter Ring kann man auf mehreren Bänken eine kleine Verschnaufspause machen und erstmal alles auf sich einwirken lassen. Hier befindet sich die Prager Rathausuhr, das Rathaus und die kleine Sankt-Nikolaus Kirche. Daneben viele Buden, mit unterschiedlichen Souvernirs und kleinen Köstlichkeiten. Zu jeder vollen Stunde kann man ein kleiner Vogel in Rauthausuhr erblicken. Große Menschenmenge davor, also Achtung auf Wertsachen. Meiner Meinung nach war dies eher enttäuschend. Besser: Aussichten genießen! Von der Rathausuhr hat man zwar auch eine schöne Aussicht, es kostet aber (10 Euro, Studenten 6). Man kann aber auch ins Prince U und von dort aus die Dachterasse nutzen. Man sollte zwar schon auch ein Getränk kaufen, aber dennoch günstiger und super schön zum sitzen und schauen.

Fürs Mittagessen kann man gut im „Mistral Cafe“ einkehren, dort gibt es leckeren Bulgur Salat mit Ziegenkäse. Haben für zwei Essen und Getränke 16 Euro bezahlt. In der Nähe gibt es einige Souvenir Shops, also schnell noch Postkarten kaufen 🙂

Weiter gehts ins jüdische Viertel. Hier sollte man, wenn man das nötige Kleingeld hat, auf jeden Fall den jüdischen Friedhof besuchen. Leider, leider echt etwas teuer (12Euro, Studenten ca. 8), aber es ist wirklich interessant und eine ganz düstere Atmosphäre.

Anschließend kann man über den Štefánikův most (Brücke) zum Letna Beer Garden. Von hier aus hat man einen Blick über die gesamte Stadt! Man kann hier einen schönen Cider, oder natürlich auch Bier trinken sowie zum Abend hin wieder was Essen. Es gibt sogar jemanden der das Fleisch frisch vor einem vom grillt.

Tag 3:

Für einen schönen Start in den Tag kann man im „Style and Interier“ (Vodičkova 708/35) einen leckeren Cafe, Homemade Limonade trinken und dabei sogar bei Bedarf die Möbel auf denen man sitzt, kaufen :D. Wir konnten auch den Kuchenschönheiten nicht wiederstehen und prompt den Rasberry Cheescake bestellt – ein Traum!

Danach gehts zum Shoppen. In der Innenstadt findet man über Zara, Mango etc. auch einige in Deutschland unbekannte Geschäfte.

Mittag essen kann man gut und günstig bei „Pizza und Pasta Factory“ (28. rijna 3) für 6-7€. Hier gibt es alle möglichen verschiedene Sorten Pizza und Nudeln (auch vegetarisch).

Anschließend kann man sich unterwegs den Prager Pulverturm ansehen und zum kleinen Bummel, besonders für Mitbringsel, zum „Apropos„. Hier gibt es so viel hübsche Deko. Sollte man einen kleinen Snack zwischendurch haben wollen, empfehle ich das „Sisters„. Selbstgemachte Limonade und kleine Brote (ca. 1.30€).

Weiter aus kann man mit Uber oder mit der Straßenbahn und Bus zum Art and Food ZOOna (U Trojského zámku 4). Mit Uber kostet die fahrt ca. 6 Euro und ist die einfachste Möglichkeit hinzukommen. TIPP: „WOW Waffles„, die nach eigenen Wünschen kreiert werden. Bubble Waffle mit Eis (z.b. Peanutbutter), Nutella, Creme, Blaubeeren, Himbeeren etc. und Toppics wie Marshmellows oder Streuseln; kosten 5€, aber es lohnt sich!

Danach kann man ins „Cloud 9„, einer Rooftopbar was leckeres trinken oder einen richtig leckeren Burger bei „Dish Fine Food“ (Římská 1196) für ca. 8€ essen. Oder beides ;P. Für große Liebhaber des Gins empfehle ich dort auch einen Gin Tonics für 5-6€.

Tag 4:

Auf dem Weg zur Karlsbrücke sollte man spätestens jetzt ein Trdelnik essen. Wir waren bei Good Food, wo man diesen mit Tiramisu, Apfelstrudel und noch tausend anderen Sachen gefüllt bekommen kann.

Die Karlsbrücke an sich ist schon ein super Erlebnis. Hier kann man auf alle Richtungen von Prag schauen und einigen Kleinkram oder Bilder kaufen. Auf der anderen Seite dann, geht man zum  Kampa Park. Dort am Wasser findet man oft (nicht immer) ganz viele Schwäne. Hier etwas Futter nicht vergessen!

Weiter gehts zur Prager Burg. Hier findet ihr auch den Veitsdom, er ist riesig und wirklich schön anzuschauen. Ich glaub noch nie hat mich eine Kirche so begeistert. Mittlerweile kein Geheimtipp mehr, dennoch für Fotofans ein Muss: Der Starbucks. Hier kann man sich an den Mauerrand setzen und schöne Bilder mit Prag im Hintergrund machen.

Auf dem Rückweg kann man sich ein leckeres Eis bei „Amorino“ /Malostranské náměstí 38/24) kaufen. Echt teuer pro Kugel, aber es gibt soo viele leckere Sorten und dann werden die Kugeln so schön zu einer Rose geformt.

Anschließend kann man einen kurzen Abstecher zur „John Lennon Mauer“ (Velkopřevorské náměstí) machen. Auch hier lassen sich coole Bilder machen, an sich passiert dort aber nichts besonderes.

Zum Essen kann ich „Sad Mans Tongue“ (Konviktská 7) mehr als empfehlen. Es sieht zwar eher rustikal aus, ist aber in einem Pin Up Girl Stil und die Burger schmecken echt gut. Besonders der vegetarischen Burger ;P ca. 10€ aber mit Pommes. Auch hier gibt es wieder günstiges Bier 🙂

Danach kann man eine schöne Fahrt mit den Tretboten an der Moldau machen. Am besten von der Slawischen Insel bei Půjčovna lodiček (110 00 Prag 1) aus. Dort kostet eine Stunde ca. 8€. Wo anders oft bis zu 14€.

So vielleicht könnt ihr euch an unserer Reise gut orientieren, oder den einen anderen Punkt zu eurer Reise hinzufügen. Wünsche jedem, der Prag besichtigt ganz viel Spaß und genießt es. Es ist wirklich eine schöne Stadt!